Wir - das sind natürlich alle, die hier namentlich erfasst sind. Wir im engeren Sinne, sind natürlich Heinz-Werner und Klaus-Dieter Schmidt, die die Recherche betrieben haben und Torsten Schmidt, der das Ergebnis internetfähig, auf diesen Seiten, zur Präsentation gebracht hat.

Wie wurde die Idee zur Ahnenforschung geboren?

530-5 kleinDer 3. Oktober 1990 war nicht nur ein Freudentag der Deutschen Wiedervereinigung, sondern auch der Beginn der Forschung über die Wurzeln unserer Ahnen. An diesem Tag erschloss sich für uns endlich die Möglichkeit, in die Ex-DDR zu fahren, um das Grab unseres Ur-Großvaters Peter Schmidt zu sehen.

Von unseren Groß-Cousinen Annemarie und Lieselotte, geb. Griebel, erfuhr ich, dass in ihrer Geburtsstadt Gräfenroda in Thüringen immer noch der Grabstein unseres gemeinsamen Ur-Großvaters, der 1920 gestorben war, sein sollte. Ich verabredete mich mit meinem Groß-Cousin Hubert Griebel, der im Haus, welches von Peter Schmidt gebaut wurde, in der Waldstraße 56 lebte. (Dieses Haus erbte Peters Tochter Emilie, die Emil Griebel heiratete. Ihr Sohn Richard übernahm das Haus in den 50er Jahren.

Nach der Wende wurde „Peters Haus“ von Richard’s Sohn Hubert (nun in der 4. Generation) übernommen. Hubert (der bis zu meinem Telefonat nichts über die Existenz des Grabes wusste), meine Ehefrau Iris, meine beiden Töchter Isabelle und Bianca und ich gingen gemeinsam auf den alten, aber sehr gepflegten Friedhof in Gräfenroda und wurden auch bald fündig.marmorplatte

Es war ein alter, allein stehender, großer Naturstein (Findling) mit einer eingearbeiteten Marmorplatte. Nach ein paar besinnlichen Minuten fragte ich mich, wie viele Nachkommen hier vor dem Grabstein wohl stehen würden, wenn alle Kinder, Enkel- und Urenkelkinder von Peter Schmidt kommen würden; ----und wer waren die Vorfahren von Peter Schmidt?
Dies war die Geburtsstunde der Ahnenforschung des Schmidtclans !
Heinz-Werner Schmidt